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Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

Lehrstuhl für Öffentliches Recht VII – Prof. Dr. Heinrich Amadeus Wolff

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Schwerpunktbereich 9 (Umwelt und Wirtschaft)

Seit dem WS 2016/17 bietet die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät den Schwerpunktbereich IX Umwelt und Wirtschaft an. Für Studierende, die bereits vor dem In-Kraft-Treten der Änderung am 25.08.2016 einen Schwerpunktbereich gewählt haben, können gem. § 2 der Satzung vom 25.08.2016 bis zum 31.10.2016 den neuen Schwerpunktbereich wählen.

Die hier wiedergegebenen Informationen sollen nur eine Hilfestellung sein, verbindlich sind die Regelung der Studien- und Prüfungsordnung (Studien- und Prüfungsordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Universität Bayreuth, vom 15. März 2016, in der Fassung der Änderungssatzung vom 25. August 2016).
​Bitte beachten Sie die Informationen des Dekanats zu den Schwerpunktbereichen, insbesondere den Leitfaden und die Prüfungsordnung.

​InhalteEinklappen

Zum Schwerpunktstudium gehören gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 9 SPO folgende Pflichtveranstaltungen

  • Europarecht II (= Europäisches Wirtschaftsrecht)
  • Öffentliches Wirtschaftsrecht I (Wirtschaftsverfassung)
  • Öffentliches Wirtschaftsrecht II
  • Energierecht
  • Umweltrecht I (Allgemeine Fragen + Umweltverträglichkeit /Naturschutz/Klimaschutz)
  • Umweltrecht II (Boden/Wasser/Luft)
  • Praktische Anwendung (= Übung im Umweltrecht)

Außerdem können fakultativ folgende Veranstaltungen angeboten werden

  • Umweltstrafrecht
  • Fachplanungsrecht
  • International Environmental Law
  • Umweltrecht III (Stoffrecht)
  • PÜ Umweltrecht
​BesonderheitenEinklappen

Der Schwerpunktbereich Umwelt und Wirtschaft besitzt folgende Besonderheiten

  • Er besitzt mit den Schwerpunktpunktbereichen VII und VIII eine gemeinsame Basis, die aus den drei Vorlesungen Europarecht II, öffentliches Wirtschaftsrecht I und öffentliches Wirtschaftsrecht II besteht.
  • Die Lehrveranstaltungen Umweltrecht I/ Umweltrecht II /Praktische Anwendung/ Seminar werden gleichzeitig für die Studierenden des Zusatzstudiums angeboten, d.h. es sind i.d.R. ca. 30 Studierenden der Fakultät II dabei. Eine Interdisziplinarität ist daher garantiert.
  • Es besteht eine Teilidentität mit dem Prüfungsstoff zum zweiten Staatsexamen. Das Immissionsschutzrecht und das Wasserrecht sind Prüfungsstoff im zweiten Staatsexamen.
  • Das Umweltrecht ist der Sache nach eine Fundgrube von Anwendungsbeispielen für alle bekannte Fallgestaltungen des allgemeinen Verwaltungsrechts. Man versteht das Verwaltungsrecht daher besser, wenn man Umweltrecht macht (z.B.: Unterschied Ermessen/ Beurteilungsspielraum/ Normkonkretisierende Verwaltungsvorschriften/ Verbandsklage/Verordnungserlass/ Normerlassklage/ Drittschutzfragen/ Unterschied von Planfeststellung und komplexer Genehmigung und einfacher Genehmigung).
​VerlaufEinklappen

Verlauf des Schwerpunktstudiums

(in der Regel)

WS   SoSe
Öffentliches Wirtschaftsrecht I (Wirtschaftsverfassung)Europarecht I
Öffentliches Wirtschaftsrecht II (Wirtschaftsaufsicht, Vergaberecht)Umweltrecht II
EnergierechtPraktische Fallbeispiele
Umweltrecht IStudienbegleitendes Seminar
Studienbegleitendes SeminarInternational Environmental Law
UmweltstrafrechtPÜ zum Umweltrecht (von Assistenten auf freiwilliger Basis)
Prüfungen (§§ 41 ff. SPO)Einklappen

Allgemein

  • Das Schwerpunktstudium schließt mit zwei Teilprüfungen ab. Zum einen ist eine studienbegleitende Seminararbeit anzufertigen und eine mündliche Seminarleistung zu erbringen ("Oberseminar", bitte nicht mit dem einfachen, "kleinen" Seminar (§ 7 Abs. 1 SPO) verwechseln). Zum anderen muss zum Abschluss des Schwerpunktstudiums eine Klausur im Umfang von 5 Stunden geschrieben werden.
  • Prüfungsstoff ist der gesamte Stoff des gewählten Schwerpunktbereiches.

Studienbegleitende Seminarleistung (§ 49 ff. SPO)

  • Studienbegleitende schriftliche Seminarleistung
  • Sie bekommen ein Thema (im Losverfahren; Vorschrift für alle Schwerpunkte) zugeteilt und haben sechs Wochen Zeit zum Abfassen der Arbeit. Die Seminararbeit ist in der vorlesungsfreien Zeit anzufertigen. Hinsichtlich der Formalia sind zwingend die Voraussetzungen des § 49 Abs. 4 SPO zu beachten, sofern nicht vom Seminarleiter ein größerer Zeichenumfang zugelassen wird.
  • Studienbegleitende mündliche Seminarleistung (§ 50 SPO)
  • Zur schriftlichen Seminarleistung gehört ein 20-minütiger wissenschaftlicher Vortrag mit anschließender Diskussion.

Klausur (§ 54 ff. SPO)

  • Die Klausur hat einen Zeitumfang von 5 Stunden.
  • Termin für die studienabschließende Klausur im Schwerpunktbereich (WS 2017/18):
    Donnerstag, 15.02.2018, 11.00 - 16.00 Uhr, Turnhalle.
    Weitere Informationen finden Sie in diesem PDF.

Notenbildung (§ 59 SPO)

  • Die Prüfungsgesamtnote setzt sich aus der Seminarnote (60%) und der Note der Klausur (40%) zusammen.
  • Die mündliche Seminarleistung und die schriftliche Seminararbeit bilden eine gemeinsame Note (Verteilung: 1/3 mündliche Leistung, 2/3 schriftliche Leistung).
Beteiligte DozentenEinklappen
  • Prof. Dr. Jörg Gundel, Lehrstuhl für Öffentliches Recht V
  • Prof. Dr. Eva Lohse, Lehrstuhl für Öffentliches Recht III
  • Prof. Dr. Markus Möstl, Lehrstuhl für Öffentliches Recht II
  • Prof. Dr. Stephan Rixen,  Lehrstuhl für Öffentliches Recht I
  • Prof. Dr. Heinrich Amadeus Wolff, Lehrstuhl für Öffentliches Recht VII
AblaufEinklappen

Anmeldung

  • Um zum Schwerpunktstudium zugelassen zu werden, müssen Sie einen entsprechenden Antrag an das Prüfungsamt stellen und vorab erklären, dass Sie den Schwerpunkt 9 (verbindlich) wählen. Die relevanten Regelungen finden Sie in § 47 SPO.
  • Wichtig ist, dass Sie alle Zwischenprüfungen erfolgreich bestanden haben und an der Universität Bayreuth immatrikuliert sind. Das einfache Seminar muss nun nicht mehr zu diesem Zeitpunkt abgelegt sein, sondern erst bei der Anmeldung zur studienbegleitenden Seminararbeit (§ 48 SPO). Der Antrag kann ab dem 5. Fachsemester und muss spätestens im 10. Fachsemester gestellt werden.

Abfassung der studienbegleitenden schriftlichen Seminarleistung („Oberseminararbeit“)

  • Die studienbegleitende schriftliche Seminarleistung muss bis zum Ende der vorlesungsfreien Zeit des Semesters geschrieben werden, welches dem Semester der Zulassung folgt. (Bei Zulassung zum 5. Semester, ist die Arbeit somit am Ende des 6. Semesters zu verfassen.)
  • Bitte beachten Sie außerdem, dass die Bearbeitung der studienbegleitenden schriftlichen Seminararbeit vor der Zulassung zur Ersten Juristischen Staatsprüfung erfolgen muss.

Mündliche Seminarleistung

  • An die schriftliche Seminarleistung schließt sich eine mündliche Prüfungsleistung an, zu der Sie vom Seminarleiter gesondert geladen werden.

Studienabschließende Klausur

  • Um zur Klausur zugelassen zu werden, müssen Sie (vgl. § 55 Abs. 1 SPO) über CampusOnline den entsprechenden Antrag stellen. Die Anmeldung ist u.a. erst zulässig, wenn Sie die studienbegleitende schriftliche Seminarleistung abgelegt haben bzw. diese als abgelegt gilt, die Übungen für Fortgeschrittene in allen drei Rechtsgebieten erfolgreich abgelegt haben (Klausuren und Abschlusshausarbeiten) und den Leistungsnachweis aus der Veranstaltungen „Methoden“ des Rechts (s. § 63 Abs. 3 SPO für Altfälle).

Wiederholung (§§ 52, 57 SPO)

  • Sowohl die studienabschließende Klausur, als auch die studienbegleitenden Seminarleistung insgesamt (schriftlich und mündlich) können einmal wiederholt werden, sollte die Leistung nicht mit mindestens ausreichend (4 Punkte) bewertet worden sein.
AnsprechpartnerEinklappen

Lehrstuhl Öffentliches Recht VII – Professor Dr. Heinrich Amadeus Wolff


Verantwortlich für die Redaktion: Bianca Kellner

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